1. Allgemeine WordPress-Fragen
Wann sollte eine WordPress-Webseite erneuert werden?
Es gibt keine pauschale Antwort auf diese Frage. Verwendet man beispielsweise ein nicht standardisiertes Theme, dessen Support ausgelaufen ist oder eine kostenpflichtige Lizenz erfordert, sind Update-Fehler an der Tagesordnung. Je nach Ausmaß der Fehler kann die Erneuerung der WordPress-Software kostengünstiger werden als eine zeitaufwendige Reparatur. Aspekte wie Sicherheit, SEO und Markenkontinuität sollten zusätzlich berücksichtigt werden. Hiervon sind häufig Webseiten betroffen, die vor 2015 veröffentlicht worden.
Was kostet WordPress?
WordPress ist ein kostenfreies Open-Source Content-Management-System. Aus diesem Grund fallen für die Software selbst keine Kosten an. Die Kosten entstehen erst in einem 2. Schritt und zwar dann, wenn man individuelle Einstellungen vornehmen und branchenspezifische Funktionen nutzen möchte. Es empfiehlt sich einen Wartungsvertrag zu abzuschließen, damit wichtige Core-Updates vor der Installation ausführlich getestet werden können und keine Fehlermeldungen auf der Hauptdomain entstehen.
Was kostet WordPress pro Jahr?
Wie schon bei den einmaligen Kosten gilt auch bei den jährlichen Kosten, dass WordPress erst einmal kostenfrei ist. Üblicherweise müssen dementsprechend lediglich Kosten für das Hosting gezahlt werden.
Ist der Cookie-Banner Pflicht?
Nein, wenn Ihre Webseite nur technisch notwendige Cookies verwendet. Da WordPress im Quellcode bereits Links zu verschiedenen, externen Quellen enthält, ist hier eine Bereinigung des Quellcodes notwendig bzw. ein Cookie-Banner erforderlich.
Wir überprüfen schnell und zuverlässig, ob Ihre Webseite datenschutzkonform ist und Ihr Cookie-Banner richtig konfiguriert wurde. Hier können Sie Ihren individuellen DSGVO-Website-Check buchen (59,50€ brutto einmalig) »
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Welche Konfiguration ist für WordPress zwingend erforderlich?
Für den Betrieb von WordPress sind sowohl die Servereinstellungen des Hosters als auch die Konfiguration über die Datei wp-config.php entscheidend. Die aktuellen Mindestanforderungen und Empfehlungen (Stand 2025) sind wie folgt:
- PHP: Version 8.3 oder höher. Neuere Versionen bieten verbesserte Leistung und Sicherheit.
- Datenbank: MySQL 8.0 + oder MariaDB 10.6 +
- Webserver: Apache oder Nginx, idealerweise mit dem mod_rewrite-Modul
- HTTPS-Unterstützung: Aus Sicherheitsgründen und für bessere Suchmaschinen-Rankings empfehlenswert
- Arbeitsspeicher (RAM): Für grundlegende Funktionen werden mindestens 512 MB empfohlen
- Speicherplatz: Mindestens 5 GB
Wann lohnt sich die Konvertierung meiner Webseite zu WordPress?
Eine Konvertierung zu WordPress wird erforderlich, wenn eine bestehende Website auf einer veralteten Plattform, statischen HTML-Seiten oder einem anderen Content-Management-System läuft, das nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit oder Sicherheitsstandards entspricht. Gründe können auch sein, dass eine Website leichter wartbar, suchmaschinenfreundlicher oder mit modernen Funktionen ausgestattet werden soll, um die Nutzererfahrung zu verbessern und die Verwaltung zu vereinfachen. Zudem ist die Konvertierung sinnvoll, wenn man von einer schwer skalierbaren Lösung auf eine flexible, erweiterbare Plattform umsteigen möchte.
Welche Webseiten brauchen keine Datenschutzerklärung?
Wenn die Website rein privat genutzt wird, keine kommerziellen Zwecke verfolgt werden, keine Cookies gesetzt und keine Nutzerdaten an unsichere Drittstaaten abfließen, könnte sie von der Verpflichtung befreit sein. Dies gilt allerdings nur, wenn ansonsten auch keine personenbezogenen Daten, wie z.B. durch ein Kontaktformular, auf der Webseite erfasst und verarbeitet werden.
Was passiert, wenn ich keine Datenschutzerklärung habe?
Wenn Sie keine Datenschutzerklärung haben oder diese unvollständig ist, drohen Ihnen laut DSGVO Abmahnungen durch Wettbewerber und ernsthafte Bußgelder (bis zu 10 Mio. € oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes), da die Information über die Datenverarbeitung eine Pflicht ist – auch für private Seiten, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden. Hinzu kommen Reputationsschäden und mögliche Schadensersatzansprüche der Betroffenen.
Wie erkenne ich, ob meine WP-Webseite veraltet ist?
Wenn man sich in das WordPress-Backend einloggt, findet man am linken Bildrand den Menüpunkt "Aktualisierungen". Hier werden alle verfügbaren Theme- und Plugin-Updates angezeigt. Falls Sie Hilfe dabei benötigen, kontaktieren Sie uns jederzeit gern!
Ist WordPress datenschutzkonform?
WordPress ist nicht datenschutzkonform. Auch die Version in deutscher Sprache nicht!
2. Support Fragen
Wie lange dauert der Installationsprozess?
Der Installations- und Konfigurationsprozess dauert in der Regel bis zu anderthalb Stunden je nachdem welche Einstellungen bereits korrekt vorgenommen worden sind und wo Sie sich gerade im Installationsprozess befinden. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, dauert die Installation und das Aktivieren des Wartungsmodus nur wenige Minuten.
Welche Daten werden benötigt?
In der Regel benötigen wir die SFTP-Zugangsdaten und eine leere Datenbank. Ein SSL-Zertifikat kann nicht über WordPress aktiviert werden, sondern muss beim Hostinganbieter erfolgen. Sollte Ihre Domain noch nicht über ein aktives SSL-Zertifikat verfügen, müssen wir dieses zusätzlich aktivieren und benötigen dafür die Hosting-Zugangsdaten.
Wie funktioniert der Support von WordPress 360°?
Kontaktieren Sie uns telefonisch, per E-Mail oder nutzen Sie unser Bestellformular. Ein WordPress-Experte überprüft Ihre Anfrage, stellt ggf. notwendige Rückfragen und kalkuliert die zu erwartenden Kosten zum Festpreis. Per E-Mail erhalten Sie Ihr unverbindliches Angebot, welches Sie binnen 30 Tagen bestätigen können. Erst danach beginnt der Support für Ihre WordPress-Webseite entsprechend der von Ihnen gewählten Leistung(en). Fertigstellungs- und Abnahmetermine finden Sie ebenfalls in Ihrem Angebot.
Wie lange dauert die Bearbeitung meiner Webseite?
Das ist abhängig von Anzahl und Umfang der Änderungen, die erledigt werden sollen. Einen verbindlichen Zeitplan erhalten Sie nachdem wir Ihre Anfrage überprüft haben. Kleine Änderungen, wie Text- oder Bildänderungen, sind meist innerhalb weniger Stunden nach Auftragserteilung erledigt. SEO-Optimierungen, Konvertierungen oder Änderungen in Theme oder Themebuildern können hingegen mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
Wie funktioniert der DSGVO-Website-Check?
Unser DSGVO- und Cookie-Website-Check funktioniert auf nahezu allen Websitearten und -typen unabhängig von WordPress. Über das Bestellformular teilen Sie uns Ihre URL mit. Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie Ihre Auftragsbestätigung, welche Sie bitte erneut bestätigen. Dies gilt zur Sicherheit von Kunden- und Domaindaten. Sobald wir Ihre Auftragsbestätigung erhalten haben, analysieren wir Ihre Webseite hinsichtlich der vorhandener Cookies- und Drittanbietereinbindungen, Trackern, Schriften und ähnlichen datenschutzrelevanten Skripten.
Wir arbeiten mit aktuellen Prüfkatalogen nach Datenschutzgrundverordnung, Bundesdatenschutzgesetz und Telekommunikations-Telemedien-Datenschutzgesetz (TTDSG). Angepasst an den aktuellen Rechtsstand erhalten Sie die Auswertung per E-Mail. Danach können Sie notwendige Änderungen selbst erledigen oder von uns erledigen lassen.
Wir arbeiten mit aktuellen Prüfkatalogen nach Datenschutzgrundverordnung, Bundesdatenschutzgesetz und Telekommunikations-Telemedien-Datenschutzgesetz (TTDSG). Angepasst an den aktuellen Rechtsstand erhalten Sie die Auswertung per E-Mail. Danach können Sie notwendige Änderungen selbst erledigen oder von uns erledigen lassen.
Weshalb WordPress-Spezialisten für ein Update beauftragen?
Gerade bei älteren WordPress-Installationen können Updates zu unschönen Fehlern bis hin zum Crash der gesamten Webseite führen. Deshalb sollten Updates grundsätzlich das erste Mal auf einer Entwicklerumgebung getestet werden, die unabhängig von der Live-Version ist. Denn sollte ein Update mit den installierten Komponenten einmal nicht fehlerfrei durchlaufen, erspart man sich unnötige Ausfallzeiten.